Rettungshundestaffel Westsachsen

Ausbildung zu einem Rettungshund

Ein Rettungshund sollte mittelgroß und mittelschwer sein und sich leicht motivieren lassen. Wir bilden Hunde bereits im Welpenalter aus, er sollte allerdings nicht älter als vier Jahre sein. Anfangs muss er einen Eignungstest bestehen, dies ist im Großen und Ganzen ein Wesenstest. Ein Rettungshund sollte ruhig sein und sich nicht allzu leicht aus der Fassung bringen lassen. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert ca. 2 bis 2,5 Jahre und umfasst auch eine umfangreiche Ausbildung für den Hundeführer. Trainiert wird ein- bis zweimal pro Woche in unterschiedlichen Geländen im Umkreis von Zwickau und Chemnitz. Die Einsatzfähigkeit muss das Rettungshundeteam aller 18 Monate in einer Prüfung unter Beweis stellen. Zurzeit bilden wir ausschließlich Flächensuchhunde aus. Sie kommen bei der Suche nach vermissten Personen (beispielsweise weggelaufenen Kindern oder verwirrten älteren Mitbürgern) in unwegsamen Geländen oder in großen Waldflächen zum Einsatz. Durch ihre Sanitätsausbildung sind unsere Hundeführer auch in der Lage, die gefundenen Personen medizinisch zu versorgen. Bei der Suche durchstöbern die Hunde das Gelände nach menschlicher Witterung. Sie zeigen dabei Personen an, die sitzen, liegen oder hocken.

Für die Anzeige gibt es 3 Möglichkeiten:

  • Beim Verbellen verbleibt der Hund bei der gefundenen Person und bellt so lange, bis sein Hundeführer bei ihm ist.
  • Beim Bringseln nimmt der Hund an der gefundenen Person ein so genanntes Bringsel, das sich an seinem Halsband befindet auf, läuft zu seinem Hundeführer zurück und führt diesen zu der Person.
  • Beim Freiverweisen hat der Hund kein Bringsel, sondern führt seinen Hundeführer durch Pendeln zwischen Opfer und Hundeführer an.
Ausbildung

Übung aus der Unterordnung: “Sitz” aus der Bewegung

Ausbildung

Anzeigeübung

Ausbildung

Übung aus der Unterordnung: Grundstellung

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Übung: Gerätetraining

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Anzeigeübung

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Ein Helfer wird zur Flächensuche vorbereitet